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Leuchtstofflampen


Im Volksmund spricht man oft von "Neonröhren", was allerdings, technisch gesehen, unkorrekt ist. Fachlich richtig heißen sie Leuchtstoff- oder Fluoreszenzröhren.

Die von der Röhre erzeugte elektromagnetische Strahlung liegt im Bereich von 300 bis 400 nm und ist für den Menschen unsichtbar. Erst ein auf den Glasinnenwandungen aufgebrachter Fluoreszenzstoff wandelt die kurzwellige UV-Strahlung der Gasentladung in sichtbares, für Beleuchtungszwecke geeignetes Licht um.

Spektrale Zusammensetzung von Leuchtstofflampen-Licht

Die spektrale Zusammensetzung wird durch die Art des Fluoreszenzstoffes bestimmt und kann vom Lampenhersteller in weiten Bereichen variiert werden. Gemeinsam ist allen Leuchtstoffröhren, dass einzelne diskontinuierliche Banden, bevorzugt im Blau- oder Grünbereich, von einem kontinuierlichen Spektrum überlagert werden. Für fotografische Zwecke ist das Licht von Fluoreszenzröhren nur eingeschränkt geeignet. Unkorrigiert ruft es, je nach Lampentyp, mehr oder weniger starke Farbverschiebungen hervor. Vor dem Weißabgleich bzw. der Filterbestimmung sollten die Röhren einige Zeit in Betrieb gewesen sein. Erst etwa zehn Minuten nach dem Zünden haben sie ihre endgültige Farbtemperatur erreicht. Weiterhin ist die Farbtemperatur vom Alterungszustand der Lampe abhängig, so dass an zwei, mit gleichen Röhren bestückten Drehorten ganz unterschiedliche Farbwerte gemessen werden können.


siehe auch:

Pulsierende Lichtquellen bei Filmaufnahmen

© Stefan Neudeck
www.filmtechnik-online.de 24.12.2001